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Kreislaufwirtschaft und Cradle to Cradle sind die Themen für die wirtschaftliche Zukunft der Immobilienbranche
Ein Artikel von tga.at
Kreislaufwirtschaft ist aus ökologischen ebenso wie aus wirtschaftlichen Gründen die Zukunft der Immobilienbranche.
TGA hat bei den Planern nachgefragt:
- Wie realisitsch sind diese Ideen?
- Was braucht es um sie umzusetzen?
Ing. Christoph Passecker, MSc, MBA, Haustechnik Planungsgesellschaft:
„Geschäftsmodelle, wie Rücknahmesysteme oder das Leasing von Baumaterial sind durchaus realistische Ansätze, um ein ressourceneffizientes und nachhaltiges Bauen zu unterstützen. Um sie umzusetzen, sind jedoch in vielen Fällen Änderungen und Anpassungen in den etablierten Prozessen und Strukturen notwendig. Hierzu gehört eine enge Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern, Planern und ausführenden Unternehmen, sowie ein Bewusstseinswandel hinsichtlich des Umgangs mit Ressourcen und Abfällen im Bausektor. Auch innovative Technologien und Materialien spielen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung nachhaltiger Bauprojekte.”
„Die Aspekte der Kreislaufwirtschaft und das „Cradle to Cradle"-Prinzip werden zunehmend wichtiger in der Planungstätigkeit in der Bau- und Immobilienbranche. Der perfekte Kreislauf ist die Vision und das Ziel von „Cradle to Cradle“. Die Orientierung des Prinzips erfolgt dabei an der Natur: denn biologische Kreisläufe lassen keinen Abfall zurück. Für den Bereich „Haustechnik“ sehen wir das Ziel erfüllt, wenn Energiekonzepte erstellt werden, die den Einsatz von „erneuerbaren Energien“ sicher stellen, Schadstoffe vermieden werden und generell der zukünftige Betrieb eines Objektes mit hoher Effizienz der technischen Anlagen und somit geringen Betriebskosten erfolgt. Bei Haustechnikplanung, Wettbewerben, werden aus meiner Sicht die Vorgaben weitestgehend schon abverlangt, insbesondere auch durch die stark gestiegenen Energiepreise.“
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Quelle: tga.at